Montag, 19. Februar 2018

Les concerts de la semaine à Paris entre le 19 et le 25 février 2018

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Beaucoup de concerts dans les petites salles de la capitale cette semaine. Il y a des découvertes à faire pour les curieux. Puis il y a aussi le retour scénique de Swann, jeune chanteuse française avec une voix grave et sublime, le 23 à la Dame de Canton.




19: Son Lux, La Cigale
19: Andrew Hung (Fuck Buttons), Olympic Café
19: Aïtone + Lonny Montem, Pop-up du Label
19: Cradle Of Filth, La Machine du Moulin Rouge
20 +21: Lady Gaga, Bercy, annulé

20: Ana Popovich, Pan Piper
20: Fontaine Wallace, Trois Baudets
20: L'Effondras et Dr(Dr)One, Olympic Café
20: Autobahn, Supersonic
21: Kelley Stoltz, Point Ephémère

21: Hollie Cook, Pan Piper
21: Damon & Naomi, Olympic Café

21: Cool Ghouls, Deaf Parade, Belmont Witch, Supersonic
22: Chain and The Gang et Chinese Army, Petit Bain

22: Uto et Catastrophe et Worms Prestige et Albé, 824 heures
22: Crayon, Blowsom, Ramo, Pop -up du Label
22: Nina Harker + Docks, Olympic Café
23: Swann, What About Penguins, La Dame de Canton

23: Lee Ranaldo, La Maroquinerie
23: Chilla, Le Flow

23: Arcole, Bus Palladium
23: Cotillon, Supersonic

23: Ty X, Trianon
24: Loney Dear, Philharmonie
24: Omar Souleyman, Yoyo
25: Kendrick Lamar, James Blake, Bercy

25: The Monochrome Set, Supersonic
25: The Sonics, La Maroquinerie




Montag, 12. Februar 2018

Les concerts de la semaine à Paris du 12 au 18 février 2018

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Les concerts de la semaine à Paris du 12 au 18 février 2018

Circuit des Yeux, une artiste américaine s'appelleant Haley Fohr, est mon concert de la semaine. J'avais découvert ce projet en 2015 à l'Olympic Café et depuis elle a bien progressé et devient de plus en plus connu, notamment grâce à la sortie de son dernier album "Reaching For Indigo" en 2017. On peut parler d'un mini buzz. Justifié ou pas? On pourra juger sur place ce 16 février à L'Espace B ! 







12: OMD, Bataclan
12: White Wine, Espace B
12: Ezra Furman, Point Ephémère

12: Margaux Simone, Trois Baudets
12: L'avancée de la nuit; lecture musicale avec Gaspar Claus, Centre Pompidou
13: Electric Six, Petit Bain

13: Vuk, Supersonic
13: Peach Pit + Manolo Redondo, Espace B
14: Fredda, Manufacture de la Chanson

14: Sally Dige, Olympic Café
14: The Soft Moon, Trabendo

14: Alice Lewis, Pop-up du Label
14: Maidavale, Supersonic
14: Kim, La Mano
14: Glen Hansard, Trianon
15: Wretch 32, Badaboum

15: Pomme, Café de la Danse, complet
15: Aloïse  Sauvage et d'autres, Super Poool Party, Bains
15: Sage, Café Carmen
15: Tapeworms, Espace B
15: Uto, Showcase Fabrique Balades Sonores
15: Fredda, Manufacture de la Chanson
15: Las Robertas, Olympic Café
16: Circuit des Yeux, Espace B

16: Showcase Grand Vermont, Ground Zero
16: Pomme, Café de la Danse, complet
16: Fredda, Manufacture de la Chanson
16: The Charlatans, La Maroquinerie

16: Aïtone et Lonny Montem et Guillaume Charret, Pop-up du Label
17: Showcase Margot Cotten, Walrus
17: Mando Diao, La Maroquinerie

17: Enzym & Jonathan Chauvin, Médiathèque Musicale de Paris
17: Le Ton Mité avec Maher Shalal Hashbaz, Sonic Protest, Paris
17: The Patriotic Sunday revisite Dylan, Le 104
17: Simple Minds, Pleyel, complet

18: Superoganism, Café de la Danse



Belle & Sebastian, Esch-sur-Alzette, 11.02.18

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Konzert: Belle & Sebastian
Ort: Rockhal, Esch-sur-Alzette
Datum: 11.02.2018
Dauer: Belle & Sebastian knapp 110 min, Pictish Trail 35 min
Zuschauer: vielleicht 800 (nicht ausverkauft)



Kurz vor Ende des Konzerts hatte ich die große Chance, eine der Lücken in meinem perönlichen Belle & Sebastian Livekatalog zu schließen. Stuart Murdoch merkte, daß nach der einen geplanten Zugabe (Like Dylan in the movies) noch genug Begeisterung für ein weiteres Lied da war. Er beriet sich kurz mit Stevie Jackson und Sarah Martin, hatte aber keine Idee, also bat der Sänger um Vorschläge. Ich leide an Reinruf-Phobie, hatte aber am Mittag während Olympia einmal meine B&S-Lieblingslieder, die ich noch nicht gesehen habe, zusammengetragen und hätte diese Liste abbauen können. Dummerweise fiel mir nur das schlecht reinzurufende I love my car ein. Außerdem brüllten mich die viele Briten im Saal nieder, verstehen konnte man nichts, vor allem nicht meinen Wunsch. Bei Stuart kam aber doch von irgendwo das schöne, in dieser Situation aber vollkommen unspektakuläre I want the world to stop an (pinkes Album), Hashtag Perlen vor die Säue. Weil er dann aber feststellte, daß er den Text nicht mehr kann und das Sarah mitteilte, ergab sich meine zweite Chance. "Photo Jenny!" Allerdings hatten sich Sarah und Stuart da schon darauf verständigt, daß sie ihm mit dem Text helfe. Also keine Photo Jenny für mich, über die kann sich dann vielleicht das Züricher Publikum heute abend freuen. Mist!

Seit 2016 ist die Herausforderung größer geworden, noch neue alte Belle & Sebastian Songs live zu hören. An zwei Abenden hatte die Band in der Royal Albert Hall die Geburtstage der ersten beiden Alben (grau und rot) gefeiert und diese komplett gespielt. Bessere Konzerte der Gruppe aus Glasgow werde ich wohl nicht mehr sehen, so viele selten gespielte Lieblinge und Deep Cuts (nerd.). Ein paar dieser Songs hatten es schon in mein Konzert nach der RAH geschafft und auch heute gab es wieder einen ganzen Schwung alter Perlen und - verglichen mit den Sets der letzten Jahre - überraschender Songs. The boy done wrong again oder Stay loose, We rule the school, I don't love anyone und Wrapped up in books.  Auch das ursprünglich mit Norah Jones eingesungene Little Lou, prophet Jack, ugly John von der vorletzten Platte Write about love spielt die Band jetzt regelmäßig. Daß ich das Lied und das pinke Album kaum kenne, merkte ich daran, daß ich sicher war (und das komisch fand!), daß Stevie Jackson den Gesangspart von Norah Jones singen würde, später setzten dann aber auch Sarah Martin noch ein und war dann wohl die eigentlich Norah.

Belle & Sebastian stecken gerade in der Veröffentlichung dreier EPs (How to solve our human problems I bis III). Die Platten eins und zwei sind bereits erschienen, Nummer drei kommt am Freitag. Dummerweise und sehr amateurhaft hatte ich die Dreierbox vorbestellt, kannte also fast nichts von den neuen Liedern. Auch wenn ich gewöhnlich sehr schlecht vorbereitet zu Konzerten gehe, wollte ich hier doch wenigstens auf der Hinfahrt die beiden EPs hören und kaufte sie digital. Beruhigenderweise ist auch auf How to solve... wieder ein Lied, das so gut ist, daß es sofort hängenbleibt (We were beautiful). Die Band befindet sich ja in einer Phase, in der nicht mehr jedes Album eine If you're feeling sinister ist. Wenn aber auf jeder Platte oder EP Stücke wie Nobody's empire, I didn't see it coming oder We were beautiful sind, gibt es keinen Grund, sich von einer Lieblingsgruppe aus Relevanzgründen zu verabschieden, auch wenn I'm a cuckoo und vor allem The boy with the Arab strap für mich nicht mehr spannend sind. 

Die EPs, die eine Art Hommage an die frühen EPs vor Tigermilk und If you're feeling sinister sein sollen, standen im Mittelpunkt des Sets. Neben We were beautiful spielte die Band das gute I'll be your pilot, das von Sarah Martin gesungene The same star und der Stevie Jackson Song Sweet Dew Lee. Ich vertrete seit einiger Zeit die Theorie, daß der schlacksige Gitarrist in seinem Vertrag die Garantie stehen hat, ein eigenes Lied in jedem Konzert spielen zu dürfen. Auf der Tour zur letzten Platte war das das schlechteste Stück der Band (ever) Perfect couples noch gesetzt. Die ersten Male spielte man den Song auch in einer endlos langen Version, da wurde mein Fantum sehr auf die Probe gestellt. Von Konzert zu Konzert büßte Perfect couples Strophen ein, der heutige Auftritt war mein erster ohne. Stevies Ersatz ist leider auch eher lang als gut. Zwar wohl eher in der Sechs- als in der Neun-Minuten-Liga und besser als Perfect couples, wenn man während eines Konzerts kurz zum Auto oder zum Pizza-Stand im Vorraum muß, ist das der Zeitpunkt.

Belle & Sebastian spielten zum ersten Mal in Luxemburg, sie waren aber gut vorbereitet. Stuart bat irgendwann darum, ein paar vorbereitete Fotos zu zeigen, darunter zwei Postkarten, eine von den Betonbauten des Centre Européen. Ein Bild zeigte die luxemburgischen Sieger des ESC, die allesamt nicht aus Luxemburg stammen. Der Sänger nannte France Gall und ihren Titel Poupée de cire, poupée de son. Leider spielten sie es nicht! Dabei haben B&S diesen Song früher gecovert - herzerweichend schön!

Bei The Boy with the Arab strap wurden wieder Gäste zum Tanzen auf die Bühne gebeten. Mit denen saß Stuart dann später am Bühnenrand und interviewte sie. Daß kaum jemand aus Luxemburg selbst da war und stattdessen viele Briten, Spanier und Deutsche hatte er schnell mitbekommen, die Luxemburger fragte er, ob sie alle aus dieser befestigten Innenstadt stammten. Luxemburg sei ein Dorf als Land, ein sehr schönes Bild. Immerhin hatte die Band offenbar kein Problem, einen einheimischen Trompeter zu finden, denn Max war offenbar Teil des technischen Riders und kommt aus Esch.

Sie hätten einen tollen Job, erklärte Stuart irgendwann. Und das merkt man ihm auch nach zweiundzwanzig Jahren noch an (er werde bald vierzig, behauptete er allerdings auch). Sie spielten Konzerte und stiegen danach in den Bus. "And when we wake up we're in a... Switzerland." Und Sonntag in einem Frankfurt, und da sehen wir uns wieder. Ich bin dann fürs Reinrufen besser vorbereitet. #photojenny
 

Setlist Belle & Sebastian, Rockhal, Esch:

01: Nobody's empire

02: I'm a cuckoo
03: We were beautiful (neu)
04: The boy done wrong again
05: Wrapped up in books
06: Sweet Dew Lee (neu)
07: Sukie in the graveyard
08: We rule the school
09: I'll be your pilot (neu)
10: Little Lou, prophet Jack, ugly John
11: The same star (neu)
12: Stay loose
13: I don't love anyone
14: The boy with the Arab strap
15: The party line
16: The stars of track and field

17: Like Dylan in the movies (Z)
18: I want the world to stop (Z)

Tourdaten Belle & Sebastian:

16.02.18: Muffathalle, München

17.02.18: Admiralspalast, Berlin (ausverkauft)
18.02.18: Batschkapp, Frankfurt

Links:

- aus unserem Archiv:
-
Belle and Sebastian, Utrecht, 01.09.17
- Belle and Sebastian, London, 23.06.16
- Belle and Sebastian, London, 22.06.16
- Belle and Sebastian, Ásbrú, 02.07.15
- Belle and Sebastian, Ásbrú, 02.07.15
- Belle and Sebastian, Barcelona, 29.05.15
- Belle and Sebastian, Paris, 31.10.14
- Belle and Sebastian, Larmer Tree Gardens, 01.09.13
- Belle and Sebastian, Barcelona, 27.05.11
- Belle and Sebastian, Minehead, 11.12.10
- Belle and Sebastian, New York, 30.09.10
- Belle and Sebastian, Latitude-Festival, 17.07.10



Foto: Archiv (leider keine vom Konzert) 



Sonntag, 11. Februar 2018

Winter Pop, Leipzig, 07.02.18

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Konzert: Arpen, Orph, Sea+Air
Ort: Schaubühne Lindenfels, Leipzig
Datum: 07.02.2018
Dauer: 30, 50 Winter Pop, Leipzig, 07.02.18, 30 min
Zuschauer: 130

Das Winter Pop Fest ist eine tolle Idee, an einem Abend in des Winters Kälte mit einem kleinen Musikfest Wärme in die Herzen zu bringen. Die Bandauswahl ließ einen spannenden Bogen erwarten und für mich gab es kein Halten im Vorverkauf, weil immerhin 2 Künstler des Abends schon in der Scala gespielt haben und ich mir ihre aktuellen Projekte ansehen und anhören wollte.

Die Schaubühne Lindenfels liegt im aufstrebenden Plagwitz, das Ambiente eines morbiden Saales und das dezent wechselnde Bühnenlicht gaben dem Abend die heimelige Atmosphäre.

Ein paar Zuschauer hätten es gern mehr sein können, immerhin war der Saal mit den optimistisch gerechneten 130 Besuchern leider nicht gut gefüllt. Sie verloren sich etwas im Saal und mussten am Ende ausdrücklich nach vorn gebeten werden.




Arpen
Arpens selbstbetiteltes Soloalbum im Ohr freute ich mich auf sein Trio mit Philipp Rumsch und Jakob Müller. Sie eröffneten den Abend mit einem minimalistischen Set. Zwei Soundtüftler und Arpen spielten sparsam arrangiert Titel verschiedener Phasen. Zumindest einer war aus Arpens Soloalbum, es waren dann noch ältere sowie ein ganz neues Stück dabei. Meist begannen sie mit knarzenden sich steigernden Beats und bauten sich dann wie Gewitterwolken in die Höhe. Vor allem im letzten Titel, bei dem, als er verklang, Arpen über die schwindenden Töne sein Leid oder seinen Ärger rausschrie so jedenfalls mein Eindruck. Das waren 30 beeindruckende Minuten des Openers.





ORPH
Der zweite Act des Abend war gleichzeitig meine größte Vorfreude. Immerhin spielt Steffi Narr bei ORPH. Sie war mit ihrem Trio Coucou bereits zu Gast in der Scala. Nun war ich sehr gespannt auf ihr Projekt ORPH, von dem ich nicht wusste, dass sie bereits 2012 ein Album herausgebracht haben. Sie wurden zu Beginn des Abends als ScienceFiction Pop gekündigt. Was ich empfand, war eine wunderbare Mischung aus Zukunftsmusik und aus der Zeit gefallenem Bühnenoutfit der spanischen Eroberung Amerikas. Mit der Beleuchtung der Bühne ergab dies träumerische 50 Minuten mit den pyramidenförmigen Tränen von Simba. ORPH spielt verträumte Melodien, kompakte Arrangements aus Gitarrenband mit Keyboardsamples, Trompete und großer Trommel Augen- und Ohrenweide.




Das neue Album gab es 2 Tage vor dem offiziellen Release. Ich wünsche ihm ein großes Publikum. ORPH bringt definitiv eine eigene Farbe in die Szene!




Sea + Air
Eleni Zafiriadou (Vocals, Harpsichord, Organ Bass Pedal) und Daniel Benjamin (Vocals, Gitarre, Drums und Percussion) spielen ihren einzigen Clubgig in diesem Jahr in Deutschland zum Winter Pop Fest in Leipzig. Sie stiegen mit Songs aus Evropi ein (Lady Evropi) und My Hearts Sick Chord (Do Animals Cry?) in den Abend ein. Sea + Air haben eine eigene Ausstrahlung, die mich in die Songs zog. Sie haben ihre eigene Instrumentenwelt um sich herum aufgebaut, Eleni links und Daniel rechts auf der Bühne. Passte etwas nicht in einem der Songs, flogen schonmal im Spaß die Trommelstöcke über die Bühne. Angekündigt waren auch neue Songs, aber da ich noch eine lange Heimfahrt und einen frühen Start in den nächsten Bürotag vor mir hatte, habe ich die Schaubühne nach einer halben Stunde Sea+Air gegen Mitternacht schon verlassen müssen.




Schade, ohne die technischen Verzögerungen am Anfang des Abends hätte ich mehr von den beiden hören und sehen können.

Die erste Auflage des Winter Pop Fests ist gelungen, die Idee wunderbar und ruft nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr.


Aus unserem Archiv:
Arpen, Karlsruhe, 30.11.14 


Orph, Beverungen, 25.05.12 
Orph, Mannheim, 19.05.12


Sea + Air, Storkow, 22.08.15
Sea + Air, Karlsruhe, 03.10.13
Sea + Air, Ludwigsburg, 30.11.13
Sea + Air, Karlsruhe, 21.07.13
Sea + Air, Mannheim, 31.05.13 
Sea + Air, Darmstadt, 03.03.13 
Sea + Air, Köln, 24.10.12

Max & Laura Braun, Stuttgart, 04.02.18

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Konzert: Max und Laura Braun
Ort: Leonardikirche Stuttgart
Datum:  4. Februar 2018
Dauer: 60 min
Zuschauer: 250


Große Freude empfand ich, als ich folgende Information fand: After a long break we are slowly starting to play some shows again. Next up 04. 02. 2018 Vesperkirche, Leonhardskirche, Stuttgart, Germany. 4pm. More shows  and the release of our next EP are in the pipeline. We’ll keep you posted. Anscheinend müssen immer drei Jahr vergehen, bis ich wieder einmal die Gelegenheit habe, Max und Laura Braun live zu erleben: 2012 lernte ich sie im Karlsruher Cafe nun kennen und 2015 waren sie in der Waldstadt zu Gast. Nun also mal in Stuttgart in einem ganz anderen Rahmen (und "nur" als Trio).



Wie schon 2015 war Joachim Ambros an vielen Saiten dabei (beide Bilder zeigen seine Instrumente): Banjo, Mandoline, Gitarre, E-Gitarre... Neben mir saßen seine stolzen Eltern in der Bank. Es wirkte schon wie ein Heimspiel, aber auch wie ein herantasten an Neues vor Publikum. Auf der Setliste war erst später ein wenig von dem dabei, das ich schon kannte: Time is taking all my time zum Beispiel - so ein ewiges Lieblingslied von mir, bei dem gleich alles in mir mitsummen muss.
 

Aber vom Gestus her passte Neues wie Altgewohntes sowieso toll zusammen. Die Musik gespeist von einem ruhigen Sommer- oder Herbsttag mit Erinnerungen und innigen Emotionen, die ruhig und abgeklärt geteilt werden. Das passt tatsächlich auch gut in eine Kirche und vor ein Publikum, das einfach neugierig schnuppern gekommen ist. Wenngleich es den Schneesturm, der draußen niedergeht vor die Tür und aus dem Kopf verbannt - so dramatisch geht es in der Musik der drei nicht zu.


Ich war sehr froh, dass ich mich auch nicht vom Wetter hatte abbringen lassen und den Weg nach Stuttgart auf mich genommen hatte. Ich freu mich nun umso mehr auf die angekündigte EP und vielleicht ja doch noch ein Konzert etwas eher als 2021...

Setlist:
01: Good enough
02: Autumn
03: Beyond the houses
04: Green summer
05: Skin
06: Whisper of words
07: Time is taking all my time
08: Long ago
09: Memories (Hugh Hopper, cover)
10: While I'm asleep
11: Sweetest lullaby

12: Withered and died (Z)


Aus unserem Archiv:
Max & Laura Braun, Karlsruhe, 10.04.15
Max & Laura Braun, Karlsruhe, 21.12.12



 

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